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Ausgabe vom Sonnabend,
13
. Januar
2007
Bildelemente verschmelzen am Computer
Örtliche Künstler
stellen im Rathaus aus
Elisabeth Fitting und Gert Schröder zeigen in der Ausstellung
„3dimensional & digital“ Skulpturen und Bilder.
Von Sandra Bischoff
Fahrenhorst. Aus Vancouver hat Elisabeth Fitting die Skyline
mitgebracht. Die steht jetzt aufgeteilt auf vier Bilderrahmen,
am Computer bearbeitet und zum Teil verfremdet im Atelier der
Fahrenhorsterin. Ihr Künstlerkollege Gert Schröder hingegen
bearbeitet seine Werke nicht nur am Computer, sondern malt
direkt am Bildschirm. In der Reihe „Künstlerprofile“ präsentiert
der Verein „Kunst in der Provinz“ ab kommender Woche die
Werke der beiden Fahrenhorster Vereinsmitglieder. Die
Vorsitzende, Brunhild Buhre, eröffnet die Ausstellung
„3dimensional & digital“ am Donnerstag,
18
. Januar, um
19
Uhr im Rathaus.
„Wir wohnen seit Ewigkeiten im selben Ortsteil, aber kennen
gelernt haben wir uns erst vor wenigen Jahren über den
Verein“, erzählen Elisabeth Fitting und Gert Schröder.
Seitdem besteht regelmäßiger Kontakt zwischen den beiden
Fahrenhorstern, allerdings arbeiten sie nicht gemeinsam. „Das
ist kein genereller Austausch, wir geben uns auch keine Tipps,
sondern eher unbewusste Anregungen“, erzählt Gert Schröder.
Beide Künstler haben praktisch zwei Standbeine. Elisabeth
Fitting arbeitet mit Ton und baut die Skulpturen daraus auf. Für
Gert Schröder steht die Bildhauerei im Vordergrund. Doch beide
haben den Computer für ihre Kunst entdeckt. „Mein Mann hat
viel am PC gearbeitet, dadurch bin ich damit in Berührung
gekommen“, erzählt die
66
-Jährige, die seit der
Schulzeit zeichnet.
Das Faszinierende an der digitalen Technik sei für sie das
„Verschmelzen der unterschiedlichen Elemente miteinander“,
wenn verschiedene Farben oder Formen übereinandergelegt werden.
„So entsteht für den Betrachter ein völlig neues und
spannendes visuelles Erlebnis“, erklärt Fitting. Als
Grundlage dienen der Stuh-rerin dabei in erster Linie ihre
eigenen Skulpturen, die dann in das Bild eingearbeitet werden.
Auch Fotos oder Zeichnungen von ihren Reisen wie etwa aus Kanada
oder Island finden sich, oftmals stark verfremdet, in den
Arbeiten.
Eine völlig andere Herangehensweise an die Kunst per Computer wählt
Gert Schröder. Statt Bilder oder Objekte einzuarbeiten, malt er
digital an seinem PC. Mit einem speziellen Zeichenprogramm
arbeitet er mit unterschiedlichen Techniken und verschiedenen
Elementen, legt diverse Motive übereinander. „Das
entscheidende Element am PC ist, dass man sich von einer Idee am
Computer schneller trennen kann. Eine Leinwand zu zerschneiden,
fällt da viel schwerer“, sagt der
70
-Jährige, der vor rund
50
Jahren seine Liebe zur Kunst
entdeckt hat. Doch so viele Möglichkeiten die moderne Technik
auch bietet: „Mein Schwerpunkt ist und bleibt die
Bildhauerei“, erklärt er.
Auf der Ausstellung im Rathaus, die bis zum
16
. Februar zu sehen ist, zeigen
die beiden Künstler aus Stuhr sowohl ihre Skulpturen als auch
Bilder
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